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Der
Ort liegt an der Mündung des Flüßchens Jevisovka in die
Thaya, |
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in
einer Landschaft mit Auwäldern in der Flussniederung und mit |
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kleinen
Teichen, an denen seltene Pflanzenarten vorkommen. |
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Jevisovka
entstand durch deutsche Kolonisation am Anfang des 13. Jhdts. |
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Die
erste schriftliche Erwähnung des Ortes mit seinem deutschen Namen |
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'Fröllersdorf'
findet sich jedoch erst hundert Jahre später. |
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Ende
des 14. Jhdts. kauften den Ort die Liechtensteiner, denen damals |
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das
nahe Gut von Drnholec (Dürnholz) gehörte. |
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Während
der böhmisch-ungarischen Kriege am Ende des 15. Jhdts. |
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wurde
das Dorf aufgegeben, in der ersten Hälfte des 16. Jhdts. wurden |
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hier
ebenso wie in den nahe gelegenen Orten Novy Prerov (Neu Prerau) |
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und
Dobre Pole (Guttenfeld) Kroaten angesiedelt. |
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Nach
einer Volkszählung unter Maria Theresia lebten hier 371 Menschen. |
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Die
größte Einwohnerzahl hatte die Gemeinde im Jahr 1930, als hier |
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1268
Personen lebten, davon 213 Deutsche, 108 Tschechen und |
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918 Kroaten. |
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Während
des Krieges wurde der größte Teil der Männer in die Armee |
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eingezogen.
Nach Kriegsende wanderte ein Teil der Einwohner in den |
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Westen
ab, der Rest wurde gewaltsam in den Nordteil des Drahaner |
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Berglands
umgesiedelt. |
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Seit
1990 treffen sich im Ort jährlich am zweiten Samstag im September |
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anlässlich
der traditionellen Kirchweih die ursprünglichen Bewohner und |
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gedenken
des Lebens in ihrer alten Heimat. |
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Die
ursprüngliche Kunigundenkirche wurde 1927 renoviert, |
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von
dem gotischen Bau blieb jedoch nur der Turm erhalten. |
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Unter
Denkmalschutz stehen heute die Figur des Hl. Johannes |
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von
Nepomuk bei der Kirche sowie ein Kreuz am Feldweg nach |
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Hrusovany
nad Jevisovkou. |
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